Titel

K640_BRfoto (2)Mit dem 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen stand für die fast 200 Teilnehmer von Europas erfolgreichster Breitensportserie das zweite große Highlight neben dem 24 Stunden Rennen auf dem Programm. Dabei hatte Petrus erneut mit den Protagonisten aus der Langstreckenszene und auch den vielen Fans, die sich erneut um die Traditionsrennstrecke in der Eifel eingefunden hatten ein Einsehen, sodass auch die siebte Veranstaltung des Jahres bei sommerlichen Temperaturen trocken über die Bühne gehen konnte.

Rainer Kathan und Maxi Kuypers holten sich für das 6h ADAC Ruhr-Pokal-Rennen mit Werner Gusenbauer und Andreas Herwerth zwei weitere exzellente Fahrer mit ins Team, um in der von 16 Startern heiß umkämpften Klasse V5 (Serienwagen bis 3 Liter) einen Platz auf dem Siegertreppchen zu holen. Dieser Plan ging auf – zumindest ca. 4 ½ Stunden lang, als ein loser Stoßdämpfer zu mehr Vorsicht gemahnte und den bis dahin souverän gehaltenen 3. Platz in einen immer noch überaus bemerkenswerten 5. Platz verwandelte. Dass das Kathan-Team jedoch trotz eines technischen Defekts immer noch im besten Drittel dieser äußerst anspruchsvollen Klasse mitfuhr, lässt die Truppe hoch motiviert dem nächsten Rennen entgegenfiebern. Vor allem das Nachwuchstalent Maxi Kuypers, der eindrucksvoll bewies, dass Erfahrung nicht alles ist und von allen 4 Fahrern des Kathan-Teams im Training mit der besten Rundenzeit aufwarten konnte.

K640_BRfoto (2) 6 LaufHärtefall Nürburgring!

Am 17. Juli fand der 6.Lauf zur Deutschen Langstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring statt. Im Training, das bereits am Vortag stattfand, konnte das Fahrerduo Rainer Kathan/MSC am Tegernsee und Maxi Kuypers/AMC Bad Aibling den BMW Z4 vom Autohaus Kathan auf einen guten 6.Startplatz stellen. Am Renntag zeigte sich der Nürburgring ausnahmsweise versöhnlich und so regnete es trotz dunkler Wolken den ganzen Tag nicht. Den Startturn fuhr Rainer Kathan und verbesserte die Position des Kathan-Teams souverän um 2 Plätze. Der Fahrerwechsel mit Tanken funktionierte reibungslos, woraufhin Maxi Kuypers einen fehlerfreien Turn fuhr und sich ein heißes Duell mit dem Rosenheimer Richard Weber auf BMW M3 vom Team Höhensteiger Motorsport lieferte. Nach Ablauf der dritten Rennstunde und dem nächsten Tankstopp übergab er wieder an Rainer Kathan. 30 Minuten später meldete dieser per Funk Bremsprobleme. Alle Teammitglieder hofften, dass die Bremse die letzten 30 Minuten noch halten würde, doch nach einem Besuch im Kiesbett fuhr Rainer Kathan die Box an, wo festgestellt wurde, dass der vordere innere Bremsbelag sich abgelöst hatte und mittlerweile der Bremskolben schon Bremsscheibenkontakt hatte. Nach dieser Diagnose blieb nichts anderes übrig, als den Einsatz kurz vor dem Ende abzubrechen. So ging dem Team Kathan ein sicherer dritter Platz in letzter Minute durch die Lappen. Ende Juli nimmt das Team Kathan am 6-Stunden-Rennen teil - mit hoffentlich mehr Glück.

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